Liebe Leserinnen, liebe Leser

Zu mire Buebezyt waren mir das Aare- und das untere Emmeufer heiliges Revier. In den Baggerlöchern des Emmenspitz lernte ich schwimmen. Da badete ich als Jungfischer Würmer. Im nahen Schachen ging ich auf Morchelsuche und im Schilfbestand beim Gerber- Weiher sah und hörte ich zum ersten Mal einen Schilfrohrsänger. Das südliche Emmeufer zwischen Buchsilinie und Waldegg hingegen kannte ich weniger. Da liegt ja auch das damals imageschwächste Quartier des Dorfes, das «Texas». Hat die nahe Kehrichtdeponie zum schlechten Ruf geführt? Gut möglich. Wie schon in der Erzählung «Umzüg» meiner Zuchler Gschichte nachlesbar, hat ja das ganze Dorf während Jahrzehnten dort den «Küder» achtlos und umweltbelastend verlocht. Heute muss mit viel Aufwand ausgebaggert und saniert werden was damals gesündigt wurde. Lesen Sie den Bericht über einen Baustellenbesuch an der unteren Emme, wo in den nächsten paar Jahren die Landschaft buchstäblich umgekrempelt wird (Seite 4 und 5).

Erinnern Sie sich an das letzte grosse Dorffest in Zuchwil? Es fand im Jahr 2000 statt, als man die Eröffnung der zweiten VEBO- Werkstatt feierte. Dank der tatkräftigen Mithilfe vieler Dorfvereine wurde es ein schöner und vielseitiger Anlass. Nun, nach 17 Jahren, hat eine Gruppe motivierter Zuchler zusammengefunden, dank der im September wieder ein grandioses Dorffest steigen soll. Und auch heuer beteiligen sich wieder zahlreiche Vereine daran. Lesen Sie auf Seite 6, was am 9. September beim Pisoni-Schulhaus alles geboten wird und erhalten Sie bereits heute einen kleinen Vorgeschmack auf das Fest!

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe.

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